Lizenzprüfung

Bevor man als Funkamateur mit eigenem Rufzeichen tätig werden kann, muss eine Prüfung vor der Bundesnetzagentur abgelegt werden. An der Station des Amateurfunkreferats gibt es zudem die Möglichkeit, mit dem Ausbildungsrufzeichen DN1FHU Amateurfunk auszuprobieren.


Grund für die Prüfung ist folgender: Der Amateurfunk ist ein experimenteller Funkdienst. Das heißt, Funkamateure sind dazu berechtigt, Funkgeräte, Antennen und Zusatzgeräte selbst zu bauen.
Da beim Selbstbau technische Kenntnisse nötig sind, ist "Technik" eines der in der Lizenzprüfung verlangten Gebiete.


Als Funkamateur ist man für seine Funkgeräte selbst verantwortlich. Es gibt keine Stelle, bei der die Geräte abgenommen oder geprüft werden, was natürlich voraussetzt, dass man die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte kennt und einhält. Dies gilt vor allem für die Normen der Elektromagnetischen Verträglichkeit Umwelt (EMVU). In diesen Normen ist beispielsweise der nötige Schutzabstand zur Sendeantennen geregelt.


Da sich alle Funkamateure einige mehr oder weniger große Frequenzbereiche teilen müssen, hat man ein Reglement geschaffen:
Geregelt sind z.B. der "richtige" Anruf eines anderen Funkamateurs oder ein allgemeiner Anruf. Außerdem gibt es innerhalb der Frequenzbereiche wieder Unterteilungen die anzeigen, für welche Anwendung ein bestimmter Bereich genutzt werden soll. Z.B. kann man sich vorstellen, dass ein Frequenzbereich der via Satellit benutzt wird, für andere Verbindungen tabu sein sollte.


Um die Hürde der Lizenzprüfung vor allem für Anfänger nicht zu hoch anzusetzen, gibt es eine Einsteigerklasse die weltweiten Funkbetrieb ermöglicht.

An der Hochschule Ulm findet in unregelmäßigen Zeitabständen ein Amateurfunkkurs statt, der für Studenten als Wahlfach anerkannt wird. Näheres ggf. auf der Seite der Hochschule, bzw. des Fachbereichs Elektrotechnik.

Nach Bedarf veranstalten auch die Ortsverbände des DARC gelegentlich Lizenzkurse.->

 

Entwurf einer QSL-Karte (Bestätigung einer Funkverbindung)
für DN1FHU, von Yvonne Hanssler

Links:
Bundesnetzagentur zum Thema
Amateurfunkdienst

DARC-Ortsverbände rund um Ulm
DARC (Ausbildung)
Deutschen Amateur Radio Clubs (hier findet man
den richtigen Ansprechpartner)